Puppenhäuser & -stuben

Das älteste bekannte Puppenhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im 17. und 18. Jahrhundert ließen reiche Patrizierfamilien ihre Häuser im Kleinformat nachbauen.
Die ersten Spielzeug-Puppenhäuser wurden 1631 gefertigt und sollten Mädchen auf ihre spätere Aufgabe als Hausfrau vorbereiten. Im Biedermeier fanden sie in Form von Wohnungen gehobener Bürgerfamilien Verbreitung. Daneben gab es einzelne Räume, z. Bsp. Puppenküchen mit Küchengeräten. Sonderformen sind der Kaufladen und der Bauernhof.

12.1.3/12
Puppenhaus, um 1900
Zweistöckiges, aufklappbares Haus mit ausgebautem Dach.

 

 

 

 

 

 

 

12.1.3/32
Pferdestall, um 1925
Rechteckiger Stall mit Fachwerkbemalung.

 

 

 

 

 

12.1.7/2
Kasernengebäude, aufklappbar, Ende 19. Jh.
Quaderförmiges Blechgehäuse an zwei identischen Bauteilen, die an einer Seitenmitte mit vertikal durchgehenden Scharnieren zusammengefasst sind und sich an der gegenüberliegenden Schmalseite mittels eines drehbaren Drahthakens schließen lassen.

 

 

12.2.6/1a-c
Märchenpanorama, Anfang 20. Jh.
Märchenpanorama aus einem beklebten, hinten offenen Holzkasten mit zwei Deckeltüren. Bei geschlossenen Türen schaut man auf ein Streicher- und Blasorchester vor einem geschlossenen Vorhang. Bei geöffneten Türen sitzen auf den Türen Kinder in den Tribünen (beidseitig das gleiche Bild, nur gespiegelt) und schauen über das spielende Orchester hinweg auf die Bühne, die durch einen roten Vorhang, der mit goldenen Quasten und Borsten verziert ist, eingerahmt wird.

 

 

12.1.5/1
40 Häusermodelle, 3 Baummodelle
Sehr flache, kleine Hausmodelle, massiv, hohe Wandfläche, sehr kurzes Satteldach, keine Standplattformen, bunt bemalt, sehr unterschiedlich gestaltet, verschieden dimensioniert und proportioniert.

12.1.5/2
Bauernhofholzmodell aus Holz
Wohnhaus, Hühnerstall, Taubenstall, Koppel, WC, Wagen

 

 

 

12.1.6/1
Ritterburg
Burg aus Pappe und Holz. Braun, grün und schwarz bemalt. Mit Holzzugbrücke an Metallkettchen. Frontseite ebenfalls bemalt.

 

 

 

12.1.3/43a-b
Puppenhauseinrichtung im Karton, ca. 1957
Sechs Holzmöbelteile, sieben Teile Kochgeschirr, drei Tongefäße, eine Glasschüssel, acht Plastikteller und Schüssel mit Deckel, neunteiliges Plastikbesteck und ein Holzgestell. Quadratische Schachtel, darauf abgebildet drei Kinder beim Spielen mit Puppenmöbeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

12.1.3/16
Puppengeschirr
, 35-teilig, 1930 bis 1940, zum Teil vermutlich älter.
Unterschiedliche Küchengegenstände

 

 

 

12.1.3/14a-m
Puppengeschirr, um 1900
Wächtersbacher Steingutfabrik in Wächtersbach-Schlierbach in Hessen.

 

 

 

 

12.1.3/24a-f
Puppengeschirr, um 1900
a) Zuckerdose mit Deckel
b) Milchgießer
c) 6 Kaffeetassen
d) 5 größere Untertassen
e) 2 kleinere Untertassen.
f) Kleine Schale.

 

12.1.3/1
Puppenherd, 1880-1904
Töpferei Winterling, Büdingen
Der Töpfer Winterling hat den Puppenherd für seine Töchter hergestellt. Rußrückstände im Feuerloch zeigen, dass der Herd beim Spielen befeuert wurde.

 

 

 

 

 

12.1.3/2
Puppenkommode, um 1890
Töpferei Winterling, Büdingen, Töpferarbeit, gebrannt, glasiert
Kommode mit drei Schubladen und einem Oberteil in Dachform. Eine Schublade (4 cm) im oberen, gebogenen Teil, 2 Schubladen im unteren Teil (8,4 cm). Eingekerbte Verzierung zwischen unterem und oberem Teil, Schubladen mit Knöpfen verziert.

 

 

 

 

12.1.2/29a-b
Miniatur-Nähmaschinen
Zwei kleine Nähmaschinen, die mit Hilfe eines hölzernen Handrads und Mechanik mit Zahnrädern betrieben werden. Die Maschinen sind funktionsfähig, das Nähgarn ist eingefädelt.

 

 

12.1.2/5
Miniatur-Nähmaschine, zwischen 1947 und 1960
Kindernähmaschine Original Schürhoff Diana. Schwarz lackiert mit rot-goldenem Banddekor. Auf Holzpodest. Vernickelter Tisch. Handrad mit Holzgriff. Mechanik und Zahnräder vernickelt.