Dampfmaschinen

Modelldampfmaschinen werden seit Mitte des 19. Jahrhunderts produziert und veranschaulichen die physikalischen Vorgänge ihrer großen Vorbilder.

12.1.11/1
Dampfmaschine, um 1905
Verzierter runder Sockelring (umlaufendes Blattrelief). In der unterseitigen Wölbung eingebrachte Metallplatte, auf der der Rumpf aus stahlblauem Eisenblech aufsitzt. Der runde Rumpf hat an einer Seite eine quadratische Öffnung (4,5 x 4,5 cm); linke und rechte Seite davon durchbrochen von zwei parallelen Öffnungsreihen. An der Rückseite an aufgeschraubtem, dunkelrot lackierten, viereckigen Rahmen ist eine Stange angebracht, durch die das Dampfschwungrad angetrieben wird: Sechsspeichiges Rad (Durchmesser 7,5 cm) aus silberfarbenem Metall, das dunkelrot lackiert ist. Auf dem Rumpf aufsitzend der gezogene Messingkessel mit polierten Armaturen, oszillierendem Messingzylinder und Sicherheitsventil.
Erschlossen nach Typenschild im unteren Drittel. Ähnliches Modell findet sich auch im Stukenbrok Katalog 1912 Seite 128. Hersteller: Ernst Plank.

 


12.1.11/6a-b
Dampfmaschine, 1950er bis 1960er Jahre
Funktionsfähiges Modell einer Dampfmaschine mit Messingkessel, Sicherheitsventil, feststehendem Zylinder, Dampfpfeife und Dampfstrahlzylinderölung (siehe Stukenbrok,  S. 128) und Kamin mit Schornstein. Dampfmaschine und Antriebsrad sind nebeneinander auf einer flachen, rauen, rechteckigen Metallplatte befestigt. Brenneinschub sehr wahrscheinlich nicht original, sondern selbstgebaut (Umstellung von Lampenöl mit Docht auf Esbit). Die Funktion ist nicht mehr gegeben, da die Wassereinfüllung und der Ablass festsitzen. Die Füllstandanzeige ist defekt.