Weber/Blaudrucker

Weber
Weber
stellen aus Garnen verschiedene Gewebe her: Tuchmacher feine gewalkte und geraute Wollgewebe, Leineweber Flachs oder Hanf für Leinwand und Seidenweber Seide. Im Mittelalter gehörte die Leinenweberei zu den „unehrlichen Berufen“.
Bei der Weberei werden Kettfäden gespannt und die Schussfäden von einer Webkante zur anderen eingezogen.
Das Weben gehört, nach Holz- und Steinbearbeitung, zu den ältesten Handwerken der Menschheit. Auch der Webstuhl hat eine lange Geschichte. Gewichtswebstühle waren spätestens seit dem Neolithikum bekannt.
Der Handwebstuhl wurde im Laufe der Jahrtausende verbessert. Im Mittelalter war die Weberei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Ab dem 18. Jahrhundert gab es mechanische Webstühle, schließlich wurden sie durch die Webmaschine ersetzt.


Gewichtswebstuhl
A  Webstuhlpfosten mit Fuß
B  Tuchbaum
C  Kurbelwelle
D  I-IV Litzenstäbe
F  Kettenordner
G  Webgewichte
H  Stützen für Litzenstäbe
J  Spule mit Schussfaden
K  Brettchenwebe-Vorrichtung

 

 

Prinzip einer Webmaschine mit zwei Schäften in räumlicher Ansicht.
Vom Kettbaum werden die Kettfäden abgewickelt. Durch Auf-und-ab-Bewegung der Schäfte entsteht eine Spreizung zwischen benachbarten Kettfäden. In dieses Fach wird mit dem Schützen der Schussfaden eingeschossen. Das fertige Gewebe wird auf den Warenbaum aufgerollt.

Film zum Thema: Wie man Stoff webt | SWR Handwerkskunst

Links zum Thema:
Berufe dieser Welt: Weber
Berufe dieser Welt: Tuchmacher
Berufe dieser Welt: Leinweber
Berufe dieser Welt: Lodenweber
Berufe dieser Welt: Seidenweber
Schlabow: Vor- und frühgeschichtliche Textilfunde aus den nördlichen Niederlanden, 1979
Textile Techniken und die Experimentelle Archäologie
Weben und Gewebe in der Antike

Blaudrucker
Beim Blaudruck entsteht ein weißes Muster auf blauem Grund. Bei diesem Reservedruck wird der Stoff mittels Modeln mit einer Schutzmasse bedruckt und mit Indigo gefärbt. Diese Färbetechnik eignet sich für Leinen-, Halbleinen- und Baumwollstoffe.
Ursprünglich wurden Stoffe mit Pigmenten gefärbt, die an den Fasern haften, ohne in sie einzudringen. Genutzt wurden hauptsächlich Färberwaid, Färberkrapp, Färberwau, Gewöhnliche Stockrose und Pfingstrosen.
Bei warmer Färbung kann der Reservedruck nicht angewendet werden, da sich die Reservemittel Wachs und Leim leicht auflösen. Mit Indigo konnte man hingegen kalt färben.
Im 17. Jahrhundert kam das Verfahren des Reservedrucks aus Indien nach Europa und die Technik verbreitete sich schnell. Dabei wird ein Papp auf eine Model aufgetragen. Dieser Papp besteht unter anderem aus Gummi arabicum, weißem Kaolin, Kupfersulfat und Kupferacetat. Die Modeln bestehen aus Buchsbaumholz, aus dem von einem Holzschneider Muster mit Stemm- und Stecheisen herausgestochen werden.
Wenn der Papp eingetrocknet ist, wird der Stoff in einem Färbebottich, der Küpe, gefärbt. Nach dem Färben wird der Papp mit verdünnter Schwefelsäure entfernt.

Film zum Thema: Blaudruck - traditioneller Textildruck mit Indigo

Links zum Thema:
Berufe dieser Welt: Färber
Berufe dieser Welt: Blaudrucker
Berufe dieser Welt: Blaufärber
Berufe dieser Welt: Schwarzfärber

 

6.8.4/7
Webstuhl, 19. Jh.
Webstuhl in einfacher Ausführung. Die Rahmenhölzer teilweise geschwungen und profiliert.

 

 

 

 

 

 

6.8.4/9a-c
Handwebstuhl, ca. 1850
Handwebgerät für Leinenbänder. Handgeschnitzt aus Eichenholz. Auf dem Garnbaum aufgewickeltes naturfarbenes Leingarn, das durch die Löcher des Webbaumes läuft. Zweiter etwas kleinerer Garnbaum zugehörig.

 

 

 

6.8.4/2
Weberschiffchen, 19. Jh.
Bootförmige, geschwungene Form (dabei eine Seite nur minimal eingeschwungen). An den Spitzen ein eingesteckter Eisendraht zur Verstärkung. In der Mitte eine rechteckige Aushöhlung (9,7 x 4,2 cm) für die eingelegte Garnspule. Ca. mittig im Boden ein in runden Löchern endender Schlitz. In der stark nach außen gewölbten Wandung, knapp über dem Boden, eine viereckige Öffnung (6 x 9mm) für den Faden. An den schmalen Enden der Aushöhlung Löcher mit eingesteckter Garnspulenachse. Die Löcher sind mit Horn, oder ähnlichem gefasst. Achse: stabiles Holzstäbchen; Spule: Bambusrohr. Auf der Spule weißes Garn aufgewickelt. Dekor: kleine flache Bogenlinien an Rändern, Oberseite sowie Seitenwandungen.

6.8.4/3
Weberschiffchen, 19. Jh.
Das Schiffchen hat eine bootförmige, geschwungene Form, in der Mitte ausgehöhlt zur Aufnahme der Garnspule. In der Bodenmitte ein, in runden Löchern endender Schlitz. In der gewölbten Seite eine viereckige Öffnung für den Faden. An den schmalen Enden der Mittelöffnung Löcher zum Einstecken der Spulenachse.

6.8.4/4
Weberschiffchen, 19. Jh.
Das Schiffchen hat eine bootförmige, geschwungene Form, in der Mitte ausgehöhlt, zur Aufnahme der Garnspule. In der Bodenmitte ein in runden Löchern endender Schlitz. In der gewölbten Seite eine viereckige Öffnung für den Faden. An den schmalen Enden der Mittelöffnung Löcher zum Einstecken der Spulenachse.

6.8.4/5a-b
Breithalter, 19. Jh.
Zwei am unteren Ende abgeknickte Holzleisten. An diesem Ende beide mit Messsingbeschlag und mit Metallzähnen (4 + 6) versehen. Teil a mit Holzriegel um einen Holznagel drehbar, 3 weitere Bohrungen und teils Riegelspuren vorhanden. Teil b mit 6 Kerben an der Innenseite und Schlitz auf der Rückseite. Beide Teile mit eingepunzten Ringformen verziert (Loch im Zentrum) und mit eingestochenen Wellenlinien. Auf Teil b eingeschnitztes Monogramm: HF. R B. Auf Teil a eingestochenes monogrammartiges Motiv, unleserlich. Die beiden Teile müssen irgendeine bewegliche Verbindung gehabt haben und durch einstechen in die Gewebekanten, diese in der geplanten Breite auseinandergehalten haben.

6.8.4/6a-b
Breithalter, 19. Jh.
Nach innen abgeknickte Leisten mit Messingbeschlag und Metallzähnen am Ende. Von den Zähnen bei Teil a noch 5, bei Teil b nur noch 2 erhalten. Teil a mit drehbarem Holzriegel und 7 Löchern versehen. An der Innenseite scheint etwas abgebrochen zu sein. Teil b mit 16 Kerben an der Innenseite.

 

6.8.4/8a-b
Webgeräte, um 1900
Längliches, rechteckiges Holzstück; optisch der Hälfte einer Wäschezange ähnelnd; an einem Ende spitzer zulaufend abgerundet, am anderen Ende abgesetzter kurzer Griff. Davor durchgehendes Loch (ca. 1,2 cm). Die Schmalkante oben ist abgerundet; Gegenseite mit geschrägter Kante abgebrochen. Auf Bruchstelle Nagelreste zu erkennen. Vor allem zu abgerundetem spitzerem Ende hin flächige schwarze Verfärbungen. Das kleinere Teil ist ebenfalls flach und rechteckig. An einem Ende etwas abgeflacht, am anderen gelocht mit einer Einkerbung darunter.

6.8.2/1a-o
Webmuster, 1973
15 unterschiedliche Webmuster (25 cm x 25 cm) auf 2 Holzleitern zu Deko Zwecken aufgezogen. Die Stoffmuster weisen unterschiedliche "Bindungen" und Webmuster auf: Köperbindung, Leinenbindung, Panamabindung sowie gemischte Bindungen: Waffelmuster, Fischgrätmuster.

 

 

 

 

 

6.9.1/2
Drucktisch, um 1900
Einfaches massives Holzgestell auf Stollenfüßen; Beine aus 4-kant- Hölzern, die vorne bzw. hinten durch quergelegte Lattung (je 2 pro Seite) stabilisiert sind, wobei eine Latte am Ende in die Beine eingezapft ist, und die andere aufgenagelt wurde. Auf etwa halber Höhe, auf der Rückseite: ein in zwei Haken ruhender, wahrscheinlich drehbarer achtkantiger "Baum", vermutlich zum aufwickeln langer Stoffbahnen. Die pultartig nach hinten ansteigende Tischplatte liegt auf unten angebrachten geschwungenen, gekehlten Holzleisten. Tischoberfläche ist mit 3-fach übereinander gelegten Wolldecken gepolstert und mit festem Leintuch darüber bespannt. Bespannung wird gehalten von umlaufender angenagelter Stofflitze. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 

6.9.4/12
Druckmodel, um 1900
Fast quadratisches Holzmodel mit unterseits angebrachter Griffplatte. Wohl ursprünglich ein Teil mit zwei dachförmigen Einbuchtungen an zwei gegenüberliegenden Außenkanten. Jetzt in drei parallel verlaufende Leisten "gerissen". Platte wurde mit 5 Nägeln aufgebracht. Gesamte Unterseite sowie Außenkanten mit jägergrüner Farbe getönt. Außenkanten der Motivseite unterschiedlich groß nach innen gebogte Kerbausschnitte. Verstreute florale Muster, teils aus Holz herausgeschnitzt, teils mit Messingstiften und- blättchen bzw.- streifen. Drei verschiedene Blümchen lassen sich unterscheiden, -ein durch Stifte und "Blättchen" gestelltes "Oval“. Eine viereckige Innenblüte (Holz) mit Stiel und Blättchen. Ein Stiel mit drei gezackten Blättern (Blätter: Holz; Stiel: Metallstreifen). Alle drei Motive in "Reihen" sich gleichmäßig abwechselnd. An zwei Ecken Rapportstifte. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

6.9.4/13
Druckmodel, um 1900
Fast quadratisches Holzmodel mit unterseits angebrachter Griffplatte. Zwei unterschiedlich lange Einbuchtungen (11 bzw. 12 cm lang) an den beiden etwas längeren Seiten, die in sich nochmals schräg nach innen als Griffe dienen. Die Platte ist mit insgesamt fünf Nägeln gehalten, von denen die vier außen angebrachten abgeknipst und nach innen geschlagen sind. Motiv: Drei Ornamentstreifen, die parallel im Abstand von 2,5 cm zueinander verlaufen und aus unterschiedlich starken Metallspitzen gestaltet sind. Zentrum der Streifen ist eine geschwungene Welle, deren "Täler" mit einem sich wiederholenden "Muster" aus starken und feinen Stiften besetzt sind. An drei Ecken erkennbare Rapportstifte. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

6.9.4/15
Druckmodel, um 1900
Fast quadratisches Holzmodel mit unterseits angebrachter Griffplatte (1 Nagel im Zentrum; je 5 Nägel an 2 Außenseiten). An zwei sich gegenüber liegenden Seiten finden sich dachförmige Einbuchtungen (außen ca. 10 cm, innen 5,5 cm lang) als Griff. An der Kante ohne Griffstelle 3 Kerben. Als Flächenmuster dienen geschwungene Ranken aus Metallstiften; halbrunde Stifte dienen als Blättchenbesatz. Außenkante der Motivplatte mit unterschiedlich eingetieften und unterschiedlich breiten Einkehlungen, die in sich schwache Kerbrillen aufweisen. An drei Ecken befinden sich Rapportstifte. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 


6.9.4/16
Druckmodel, um 1900
Fast quadratisches Model aus drei Schichten Holz. Zwei Holzschichten unterseits verschraubt/ verleimt, die sich an den Außenseiten konisch nach innen schrägen. An zwei sich gegenüber liegenden Seiten finden sich dachförmige Einbuchtungen (außen 11 cm lang, hinten ca. 8 cm lang) über beide Schichten hinweg als Griff. An einer Seite ist ein Eckstück des Griffs weggebrochen. Als Motiv dienen kleine regelmäßig verstreute Blümchen aus Stiften und Plättchen. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 

 

 

6.9.4/17a-b
Mörser mit Stößel, um 1900
Mörser mit breitem Fuß und Stößel. Der Mörser besteht aus einem dickrandigen, sich nach oben verbreiternden, hohen Gefäß mit zwei gegenüberliegenden Knubben als Griffe. Die Knubben lassen sich durch eingearbeitete gleichmäßige Vertiefungen gut fassen. Der Stößel hat an beiden Enden verbreiterte, abgerundete Reibflächen zum zerstoßen. Sie sind in der Größe unterschiedlich. In der Mitte des Griffs ist eine ringförmige Verbreiterung, um den Stößel besser fassen zu können. Mörser und Stößel gehörten ursprünglich nicht zusammen. Der Mörser ist an der Außenseite durch waagerechte Rillen verziert.

6.9.1/1a-c
Eisenkessel mit 2 Eisenkugeln, um 1900
Eisenkessel mit gerundetem Boden und gerader Seitenwandung. Zwei seitlich angeschmiedete Griffe (Halbbogen). Zwei unterschiedlich große Eisenkugeln mit gut geglätteter Oberfläche. Fußgestell aus zwei länglichen halbrunden Pfostenhölzern mit beidseitig oben aufgenagelten kurzen Querhölzern. Kessel, in dem die Kugeln gerollt wurden, um das Indigo zu zerkleinern. Fußgestell zum Abstellen des Kessels. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 

6.9.5/2a-d
Schöpflöffel (4 Stück), Geräte für Färbevorgang, ca.1900
Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt

 

 

 

 

 

 

6.9.4/18a-c
Kasten für die Reservage, ca.1900
a.) Fußgestell auf 4 oben und unten durch Leisten verbundenen Beinen, Holz, Länge 55,5 cm; Breite 55,5 cm; Höhe 68 cm b.) Schwerer Holzkasten aus Eichenholz, Länge 55,5 cm; Breite 55,5 cm, Höhe 22 cm c.) Innerer Einsatzkasten, Holzrahmen, anstatt des Bodens Stoffbespannung, Länge 48 cm; Breite 48 cm; Höhe 10 cm. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 

 

 

 

6.9.5/1
Reibstein, um 1900
Unten abgerundeter, hoher Stein, wohl zum Zerreiben der Reservage in der Kiste. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 

 

 

 

 

6.9.3/1
Messmittel, Elle, um 1900
Vierkantiger Holzstock. Am Griffansatz breiter, verjüngt sich zum entgegengesetzten Ende hin. Der Griff ist ebenfalls vierkantig, aber mit balusterartigen Einschwüngen und spitz zulaufend. Auf allen 4 Seiten zeigen sich zu den Außenkanten parallel verlaufende dünne geritzte Linien mit ca. 3 mm Abstand zum Rand. Ansonsten sind die Seiten unterschiedlich unterteil, bzw. beschriftet. Oberhalb der aufgetragenen Inventarnummer befindet sich ein eingebranntes: T. Weiterhin ist auf einer Seite in Richtung Griff das Wort: Frankfurt und gegenüberliegend: Darmstadt eingeritzt. Der Maßstock weist auf allen Seiten verschiedene Unterteilungen der Längenmaße auf.

6.9.2/1
Messingmarken zur Kennung, Mitte 19. Jh.
36 Messingmarken auf Draht aufgefädelt. Jeweils mit der Prägung: P.F. für: Peter Fendt und einer 2 - 4stelligen Nummer. Büdingen, Färbermeister Ludwig Fendt.

 

 

 

 

6.9.7/1a-d
Blaudruckstoff, 1973
Die Stoffe wurden bei Wittram mit museumseigenen Modeln des Büdinger Färbermeisters Ludwig Fendt a. d. 19. Jh. bedruckt.
Vier Stoffbahnen aus Halbleinen, indigoblau eingefärbt, mit handgedruckten Motiven. A): 6.9.4/5 reines Holzmodel; Traube mit Weinranke. B): 6.9.4/7 reines Holzmodel; Streublümchen einer Sorte. C): 6.9.4/12 Holzmodel mit Messingstiften; Streublümchen: drei verschiedene Varianten. D): 6.9.4/13 Holzmodel. Motiv nur aus Messingstiften gestaltet: drei Ornamentsstreifen.

 

16.8.7/1a-b
Holzschuhpaar, Anfang 20. Jh.
Außen schwarz, vermutlich später bei der Arbeit schwarz gefärbtes, denn unter einem über den Rist gelegtes Papier ist das Holz hell, genau wie die "Sohle". Feiner Draht ist in einer Kerbe über den Rist gelegt und mit einem Nagel rechts und links befestigt. Wohl aus dem Nachlass der Färberfamilie Wendt, Büdingen.

 

 

 

 

 

20.5.1/1
Haus der Färberei P. Fendt; Mühltorstr. 31, um 1900
Das Foto zeigt das zweistöckige Haus des Peter Fendt. Das Haus steht mit der Schmalseite (Giebelseite) zur Straße. In der Mitte der zum Hof zugewandten Traufseite ist die über eine Treppe erreichbare Eingangstür, über der der Schriftzug "P. Fendt" angebracht ist. Aus 2 Fenstern schauen Bewohner, 2 weitere stehen an der Haustür. Rechts daneben ist ein Fachwerkgebäude zu erkennen. Der Hof ist von einer Mauer umgeben. Links neben dem Haus weitere Gebäude des Straßenzugs. Ursprünglich trug das Haus die Nummer 14. Die Färberei existierte seit 1875 (laut Gewerberegisterkarte im Stadtarchiv). Das Foto ist auf mit Jugendstilmuster verziertem Karton aufgebracht.