Funde Florstadt, Nieder-Mockstadt

Inventarnummer: 6.6.10/2
Objektbezeichnung: Randleistenbeil
Dat. (Textuell): Bronzezeit
Kriterien zur Datierung: ca. 2200-1300 v. Chr
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt, "Au".
Beschreibung: Schmale, sich zum Betrachter hin verbreiternde Axtklinge. Oberes Hälftenstück zur Befestigung vorgesehene Schiene, die an ihren Rändern Leisten zum besseren Halt hat.
   
Inventarnummer: 19.2.2/4
Gattung: Grabfund
Objektbezeichnung: Urne
Dat. (Textuell): Bronzezeit/ Eisenzeit
Kriterien zur Datierung: Ca. 1300-450 v. Chr. Die Urne stammt aus dem Gräberfeld Nieder-Mockstadt "Au". Der genaue Fundzusammenhang ist nicht bekannt.
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt "Au".
Beschreibung: Kegelhalsgefäß, bauchig stark ausladend. Der Rand fehlt, die Urne ist stark ergänzt, vor allem im oberen Bereich.
   
Inventarnummer: 19.2.2/5
Gattung: Grabfund
Objektbezeichnung: Spitzbecher
Dat. (Textuell): Eisenzeit
Kriterien zur Datierung: ca. 800-450 v. Chr.
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt, "Hintere Au", Grabhügel 14.
Objektgeschichte: Das Objekt kam als Leihgabe in die Museumssammlung und wird in einem Brief des Oberhessischen Museums vom 28.3.1938 erwähnt. Es ist unklar, ob es später dem Heuson Museum übereignet wurde. Gehört zu 19.2.2/10, 13-15.
Beschreibung: Spitzbecher mit schrägem breiten Rand und Bodendelle. An einer Stelle ist gleich unterhalb des Randes eine kleine Durchbohrung. An der Außenseite sind deutliche Glättspuren zu erkennen. Das Gefäß ist außerdem an der Außenseite komplett graphitiert.
   
Inventarnummer: 19.2.2/10
Gattung: Grabfund
Objektbezeichnung: Schrägrandschale
Dat. (Textuell): Urnenfelder- oder Hallstattzeit
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt, "Hintere Au", Grabhügel 14.
Objektgeschichte: Gehört zu 19.2.2/5, 13-15.
Beschreibung: Flache Schrägrandschale mit ebener Standfläche. Gelbbraun überfangen und leidlich geglättet.
   
Inventarnummer: 19.2.2/13
Gattung: Grabfund
Objektbezeichnung: Schale
Dat. (Textuell): Urnenfelder- oder Hallstattzeit
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt, "Hintere Au", Grabhügel 14.
Objektgeschichte: Gehört zu 19.2.2/5, 10, 14-15.
Beschreibung: Schale mit ebener Standfläche, leicht geschwungener Wandung und horizontal abgestrichenem Rand. Gelbbraun überfangen und leidlich geglättet.
   
Inventarnummer: 19.2.2/14
Gattung: Grabfund
Objektbezeichnung: Schale
Dat. (Textuell): Urnenfelder- oder Hallstattzeit
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt, "Hintere Au", Grabhügel 14.
Objektgeschichte: Gehört zu 19.2.2/5, 10, 13, 15.
Beschreibung: Halbkugelige Schale mit leichtem Omphalosboden. Schwarzbraun überfangen und gut geglättet.
   
Inventarnummer: 19.2.2/15
Gattung: Grabfund
Objektbezeichnung: Schale
Dat. (Textuell): Urnenfelder- oder Hallstattzeit
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt, "Hintere Au", Grabhügel 14.
Objektgeschichte: Gehört zu 19.2.2/5, 10, 13-14.
Beschreibung: Halbkugelige Schale. Gelbbraun überfangen und besonders auf der Außenseite gut geglättet. Stark ergänzt.
   
Inventarnummer: 19.3.1/35
Objektbezeichnung: Steinbeil
Dat. (Textuell): Neolithikum
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt.
Beschreibung: Trapezförmiges Felsgesteinbeil mit flachen Bahnen. Möglicherweise auch als Glättstein benutzt.
   
Inventarnummer: 19.3.1/36
Objektbezeichnung: Steinbeil
Dat. (Textuell): Neolithikum
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt.
Beschreibung: Bruchstück eines gut polierten Felsgesteinbeils nicht genauer zu bezeichnender Form.
   
Inventarnummer: 19.3.1/37
Objektbezeichnung: Steinbeil
Dat. (Textuell): Neolithikum
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt.
Beschreibung: Trapezförmiges Felsgesteinbeil mit langovalem Querschnitt. An der Schneide alt beschädigt.
   
Inventarnummer: 16.2.9/1
Objektbezeichnung: Armreif mit Verzierungen
Dat. (Textuell): späte Hallstattzeit
Fundort: Florstadt, Nieder-Mockstadt.
Kriterien zur Datierung: Ca. 800-450 v. Chr. Der Armreif stammt vermutlich aus dem Gräberfeld bei Nieder-Mockstadt, das aus fast 100 Grabhügeln in drei Gruppen bestand. Einige davon wurden schon im 19. Jh. ausgegraben, die meisten bis 1926 von E. Anthes, O. Kunkel, P. Helmke. Jede Gruppe wies Grabhügel der Hügelgräberbronzezeit, der Hallstatt- und der La-Tène-Zeit auf, mit Brand und Körperbestattungen. Ein ganz ähnlicher Armreif wurde in Grabhügel 12 der ersten Grabhügelgruppe ausgegraben und von den Ausgräbern in die späte Hallstattzeit datiert.
Beschreibung: Massiver, nicht ganz geschlossener, runder Armreif mit Bändermustern auf der Außenseite. Die offenen Enden sind leicht verdickt und abgerundet. Das Bändermuster wechselt gleichmäßig mit unverzierten Passagen. Die Armreifinnenseite ist sehr gut geglättet. Der Armreif ist sehr schwer.